Profil und Kompetenzen

Kompetenz- und Branchenprofil

Der Spitzencluster „BioEconomy“ verbindet die für die BioÖkonomie relevanten Industriebereiche in Mitteldeutschland.

Die in den Spitzencluster integrierten Kernbranchen sind Holzwirtschaft/-verarbeitung/-logistik, Maschinen- (insbes. Verfahrenstechnik) und Anlagenbau, Chemie – und Kunststoffindustrie, Kunststoffverarbeitende Industrie, Papier- und Zellstoffindustrie und Bioenergiewirtschaft.

Diese Branchen sind in der Region Mitteldeutschland sehr gut repräsentiert. Die Integration der genannten Kernbranchen wird gefördert, weitere Industriebereiche werden integriert, um das Wertschöpfungspotential zu erhöhen und neue, wettbewerbsfähige und nachhaltige Industriestrukturen der BioÖkonomie zu etablieren.

Kernkompetenz des Spitzenclusters ist dabei die Entwicklung, Skalierung und Anwendung von innovativen technischen Prozessen für die nachhaltige stoffliche Nutzung biobasierter, nachwachsender Rohstoffe aus dem Non-Food Bereich (insbesondere von Holz) für die Herstellung werthaltiger Produkte für verschiedene Industriebereiche verbunden mit der energetischen Nutzung von Reststoffen über die gesamte Wertschöpfungskette.

Ziele

  1. Nachhaltige Maximierung der Wertschöpfung von Non-Food Biomasse mit Schwerpunkt Holz durch Koppelproduktion und Kaskadennutzung zur Erzeugung von Chemikalien, neuen Materialien, Werkstoffen und Energie.
  2. Beschleunigung der Innovation durch die integrierte, zeitlich und räumlich abgestimmte Skalierung von Prozessen und Anlagen vom Labor- bis zum Demonstrationsmaßstab.
 

Strategie

Die wesentlichen Ziele des Spitzenclusters „BioEconomy“ werden durch europäische und nationale Strategien und Programme zur Ausgestaltung einer Volkswirtschaft , wie „Europe2020“ oder „BioÖkonomie 2030“ vorgegeben, deren Rohstoffbasis zur Gewinnung von Energie und chemischen Produkten nicht mehr ausschließlich fossil sein wird, sondern sich zunehmend auf Biomassse gründet.

Der Spitzencluster „BioEconomy“ entwickelt sein Profil durch die Umsetzung von Teilen einer solchen BioÖkonomie. Dazu gehört eine internationale Vorreiterrolle bei der Herstellung von Chemiegrundstoffen und Kunststoffen auf der Basis non-food Biomasse (bevorzugt Holz) Der Spitzencluster hat einen klaren Fokus auf Biomasse-basierten Prozessen im Pilot- bis Demonstrationsmaßstab, im Anlagenbau und der Verfahrensentwicklung, in der Holzwirtschaft durch neue Logistik- und Holzverarbeitungskonzepte. Diese zeigen neue Wege zur Nutzung der überalterten europäischen Wälder.

Zum ganzheitlichen Ansatz des Clusters gehört zum einen die vollständige Nutzung und Integration von Stoffströmen aus non-food-Biomasse innerhalb der Verarbeitungskaskade im Verbund. Zum anderen speist sich die Versorgung des Clusters aus der Nutzung von regenerativbasierten Reststoff – Energiequellen, die variabel nach Erfordernissen der Produktionsprozesse eingebunden werden.

 

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